Die schottischen Inseln ausserhalb Islays — von Orkney im Norden bis Arran im Sueden.
Unter „Islands" fasst der Handel die schottischen Whiskyinseln außerhalb Islays zusammen: Skye, Orkney, Mull, Jura, Arran, Lewis, Harris, Raasay und Tiree. Offiziell ist das keine eigene Region — die Scotch Whisky Association kennt nur fünf, und rechtlich gehören diese Inseln zu den Highlands. Die Zusammenfassung hat sich trotzdem eingebürgert, weil die Inselbrennereien mit dem Festlandprofil der Highlands wenig gemein haben. Von Highland Park auf Orkney bis Lagg auf Arran liegen hier dreizehn Destillerien, darunter mehrere Neugründungen der letzten Jahre.
Ein gemeinsames Regionalprofil gibt es nicht — die Stile gehen weit auseinander. Zwei Fäden ziehen sich dennoch durch: eine oft spürbare Salzigkeit aus der Nähe zum Meer und ein Torfanteil, der meist zurückhaltender ausfällt als auf Islay. Talisker auf Skye verbindet Rauch, Pfeffer und Seeluft, Highland Park auf Orkney setzt Heidehonig gegen aromatischen Heidetorf, Arran ist hell und fruchtig, Ledaig von Mull dagegen schwer und ölig-torfig.
Jede dieser Destillerien ist eine eigene Anreise: Fähren, Flüge oder lange Landstraßen. Das macht die Inseln zum Gegenteil einer Tagesroute — wer Orkney und Arran verbinden will, plant eine Woche. Am kompaktesten geht es auf Arran mit Lochranza im Norden und Lagg im Süden, und auf Skye mit Talisker und Torabhaig.
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