Von Glasgow über die Trossachs bis Hadrian's Wall

September 2009. Unsere dritte Schottlandreise führte uns in die Mitte des Landes: die Trossachs, die Westküste und – als Abstecher – bis an die römische Grenze. Eine Reise voller Kontraste.

Glasgow – Old Scotia und Kelvingrove

Wie jedes Jahr begann alles in Glasgow. Abends natürlich im Old Scotia Bar – mittlerweile unser Stammlokal. Am nächsten Tag stand das Kelvingrove Art Gallery and Museum auf dem Plan: ein prächtiges Sandsteingebäude im West End mit einer beeindruckenden Sammlung. Von Dali bis Mackintosh – und der Eintritt ist kostenlos.

Oban – das Tor zu den Inseln

Oban Distillery liegt mitten in der Stadt – eine der ältesten lizensierten Destillerien Schottlands, gegründet 1794. Der 14-jährige ist ein sanfter, maritimer Malt mit Honig und Salz. Von der Terrasse hat man Blick auf den Hafen und die Inseln.

Famous Grouse Experience & Deanston

Die Famous Grouse Experience bei Crieff ist eigentlich die Glenturret Distillery – die älteste Destillerie Schottlands. Interaktiv, unterhaltsam und perfekt für Einsteiger. Deanston in Doune überrascht: eine ehemalige Baumwollmühle am River Teith, heute Destillerie. Unkonventionell und charakterstark.

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Die Trossachs – Schottlands erster Nationalpark

Callander ist das Tor zu den Trossachs – Schottlands Antwort auf die Lake District, nur wilder. Lochs, Berge, Wälder. Rob Roy MacGregor lebte hier, und die Landschaft hat sich seitdem kaum verändert.

Hadrian's Wall – ein Abstecher in die Geschichte

Auf dem Rückweg machten wir einen Schlenker nach Süden: Hadrian's Wall, die römische Grenzmauer quer durch England. Fast 2000 Jahre alt und immer noch beeindruckend. Ein Stück Weltgeschichte mitten in der grünen Landschaft Nordenglands.

Praktische Tipps

„Von römischen Mauern bis zu schottischen Destillerien – 2000 Jahre Geschichte in einer Woche.“
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