Die erste Reise nach Schottland – und der Anfang einer Leidenschaft

Oktober 2007. Unsere allererste Reise nach Schottland. Wir ahnten nicht, dass dieser Trip unser Leben verändern würde – und dass wir danach fast jedes Jahr zurückkehren würden. Glasgow und Islay standen auf dem Plan: Großstadt-Charme und die rauchigsten Whiskys der Welt.

Glasgow – Liebe auf den ersten Blick

Glasgow empfing uns mit seiner typischen Mischung aus Rauheit und Herzlichkeit. Kein Hochglanz-Tourismus wie in Edinburgh, sondern ehrliche Stadt, ehrliche Menschen. Am ersten Abend landeten wir im Old Scotia Bar – dem ältesten Pub Glasgows, gegründet 1792. Livemusik, Einheimische, die uns sofort ins Gespräch zogen. Es war der Beginn einer Tradition: Seitdem besuchen wir den Old Scotia bei jedem Glasgow-Aufenthalt.

Glengoyne – das Tor zu den Highlands

Unser erster Destillerie-Besuch überhaupt: Glengoyne Distillery am Rande der Highlands. Die Destillerie liegt exakt auf der Highland Line – die Brennerei steht in den Lowlands, die Lagerhäuser in den Highlands. Ein perfekter Einstieg in die Welt des Scotch Whisky.

Islay – die Torf-Insel

Mit der CalMac-Fähre ging es von Kennacraig nach Islay. Schon bei der Überfahrt war klar: Das hier ist anders. Wild, windig, und der Geruch von Torf liegt in der Luft.

Fünf Destillerien in drei Tagen – für Islay-Verhältnisse fast bescheiden:

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Tennent's – nicht nur Whisky

Zurück in Glasgow besuchten wir die Tennent's Brewery. Ja, Bier in Schottland. Tennent's Lager ist das Volksgetränk, und die Brauerei mitten in Glasgow ist eine Institution.

Praktische Tipps

„Sechs Destillerien, ein alter Pub und eine Fährfahrt durch den Regen. So begann unsere Schottland-Sucht.“
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