Von Edinburgh bis Orkney – und ein unvergessliches Erlebnis bei Scapa

Herbst 2008. Nach der Islay-Premiere im Vorjahr wollten wir mehr: Edinburgh, die Highlands und den hohen Norden. Das Ziel? Orkney – die Inselgruppe über dem schottischen Festland, wo Viking-Geschichte und Whisky aufeinandertreffen.

Edinburgh – die Hauptstadt erleben

Edinburgh war unser Startpunkt. Edinburgh Castle thront über der Stadt wie eine Festung aus einer anderen Zeit. Princes Street, Arthur's Seat – zwei Tage reichen kaum für diese Stadt, aber wir hatten ein Ziel weiter nördlich.

Royal Lochnagar – der königliche Single Malt

Auf dem Weg nach Norden hielten wir bei Royal Lochnagar in Royal Deeside. Die Destillerie trägt das „Royal“ im Namen, weil Queen Victoria und Prince Albert sie 1848 besuchten. Klein, fein und abseits der grossen Touristenrouten.

Speyside im Vorbeifahren

In der Speyside besuchten wir Tormore und Cardhu. Tormore mit ihrer eleganten 1960er-Jahre-Architektur ist ein Geheimtipp – kaum Besucher, dafür großartiger Whisky. Cardhu, die „Mutter von Johnnie Walker“, gegründet von Helen Cumming, erzählt eine der besten Geschichten in der schottischen Whisky-Welt.

Orkney – Scapa Private Tour

Das absolute Highlight dieser Reise. Mit der Fähre ging es nach Orkney, und dort erwartete uns etwas Besonderes: Eine private Tour bei Scapa Distillery – organisiert von einem Local. Keine Touristen, kein Standard-Programm. Nur wir, der Guide und die Destillerie. Ein Erlebnis, das man nicht buchen kann.

Highland Park besuchten wir natürlich auch – die nördlichste Destillerie Schottlands (zusammen mit Scapa). Highland Park ist ein Klassiker: Heide-Torf, nordische Geschichte und ein Besucherzentrum, das Viking-Erbe zelebriert.

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Praktische Tipps

„Eine private Tour bei Scapa, kein Tourist weit und breit. So muss Whisky erlebt werden.“